berlin im herbst und winter …
… kann ja ziemlich krass werden, weshalb ich mir überlegte, wie ich denn DAgegen was tun könnte. da fiel mir ein, dass ich doch schonmal von twotickets.de gehört hatte. bei twockickets.de nimmt eins – um das mal nur grob zu umreißen – an der verlosung von veranstaltungskarten aus einer kategorie der eigenen wahl teil. klar kostet das auch was, aber ich hab’ meinen “einsatz” schon jetzt, nach zwei wochen, raus, denn insgesamt habe ich schon karten für vier verschiedenen veranstaltungen gewonnen.
super! ich komme raus aus der bude und in ecken von berlin, wo ich sonst bestimmt nicht so oft hinkomme. (z.b. in “die kleine weltlaterne” … da war ich zwar nicht, weil mich banjo-spiel nu doch nicht so vom hocker reißt, aber ich weiß, dass ich mir diese kneipe in keinem fall entgehen lassen kann).
ok, am samstag hatten wir also karten (gibt immer zwei pro veranstaltung) für ein konzert von corinne douarre im grünen salon. oh wie nett!
corinne douarre ist französin, lebt schon seit einigen jahren in berlin und schreibt nette texte über ihr leben hier und speziell in prenzlauer berg (les petits princes) und für französInnen unverständliche rituale in der kneipe (”zusammen oder getrennt?”). ich fand’s ja nachgeradezu schade, dass mein französisch derart – na, nennen wir’s mal “minimalistisch” – ist.
ihr begleiter an den tasten, marc haussmann, besticht durch eine mine, die schon alleine durch ihre unbewegtheit zum grinsen beiträgt und einen witzigen gegensatz zu der quirligen sängerin bietet. ansonsten ist er super am klavier und auch am synthsizer.
wenn ich mir die lieder auf myspace anhöre, so kommen die meisten dort doch sehr gebügelt daher (bis auf “les grillons”, das ich auch in der studio-version mag); live macht das viel mehr spaß. da taucht dann mal ein alter kumpel von corinne douarre (boris steinberg) auf und singt ein bis drei lieder mit (”dass ich jetzt hier mit dir singen kann, obwohl ich dir immer den kühlschrank leerfuttere, finde ich ja schon klasse!”) oder die douarre kündigt ihre lieder mit schwarzhumorigen bemerkungen an und bezieht das publikum in ein lied mit ein, dessen einziger, jedoch geschickt und kunstvoll zerlegter satz sich darum dreht, dass es sooo wenig text braucht, um ein lied zu machen.
der schluss gefiel mir am besten: der pianist war schon mit pokerface von der bühne verschwunden, da hielt sie einen kleinen kassettenrekorder ans mikrofon und sang zum schepprigsten klaviersound überhaupt das letzt lied. hach!
:°)


Guten Morgen, Süße!
Ooooch, du krähst immer noch? Das tut mir wirklich Leid. Elender Mist, das. Und noch dazu heute Abend singen sollen. Hmpf.
Hier nebelts heute auch vor sich hin, mit Ostwind. und kühler ist es auch geworden. Langsam sollte ich dann mein Gemüse aus der Erde kriegen, damit es der Frost nicht erwischt.
Und ich Afferl hab gestern keinen Essig gekauft und muss heute nochmal raus. Später, wenn die Handwerker da sind, werden nämlich gnadenlos grüne Paradeiser eingekocht, jawohl. (Nicht dass es mich besonders freuen würde.)
Aber für den Vormittag (also eigentlich für genau JETZT) hab ich mir den Artikel vorgenommen. – - Naja, auf jeden Fall vorher noch duschen. :)
Aber dann.
Man soll sich ja sowas nicht wünschen, aber heute hätte ich schon sehr gern, dass es schon in zwei Wochen ist.
Der Spam-Rechner ist milde gestimmt, den Zahlenraum bis 20 krieg ich grad noch hin :)))
Also, ab in die Dusche, und du kurier dich aus – kannst den Weg heute nicht verschieben? (nein, natürlich nicht, blöde Frage ….)
Herzliches Gute-Besserungs-Busserl
vom Gschropperl
musiktipp war cool – sie shaut ein kleinwenig wie Gianna Nannini aus, oder?
Süße!
Das find ich ja geil: das ist ein Spam-Schutz mit Rechnen! Hahahahaaaaa.
Ha.
Da kann ich in Zukunft nimmer gleich nach dem Aufwachen schreiben …
Meine Digicam hab ich wieder weggepackt. Gibt im Moment zu vieles anderes zu überlegen und zu tun – und zu verschieben, ja, doch, das kann ich auch noch, manchmal. Seit Tagen zum Beispiel den aktuellen Artikel, der morgen abgegeben werden sollte, es ist zum Weinen. Aber sonst gehts.
Das mit den gewonnenen Karten finde ich wirklich gut. Ich gewinne hier leider immer noch nichts, aber eh besser (derzeit müsste ich die Karten vermutlich weiterschenken). Am Donnerstag schau ich mir ein Kabarett an, aber das von nächster Woche hab ich abgesagt, ich glaube zum Ärger von P, aber das fällt grad unter alles, und um alles … ähem.
Und am Samstag gibts eine Live-Aufnahme von meinem Lieblingsakkordeonisten, DA muss ich natürlich dabei sein (und freu mich auch schon wirklich sehr)!
Handwerker-Dreck hin oder her.
Und für den November ist ein Besuch beim Derwisch geplant, der gibt jetzt den dritten Teil seiner orientalischen Geschichten. Da freu ich mich jetzt schon!
Sonst ist der November eher geprägt von Fortbildungen, aber das muss auch sein.
Von meiner Klientin hab ich heute wieder eine Lieferung Gemüse bekommen, und – - Wollreste. Sie ist wirklich eine Liebe. Für meine Betätigungen ist gesorgt.
Und der Shopping-Besuch war wirklich erfreulich; ich hab alles gekriegt, was ich wollte, und noch mehr. So könnte es immer sein, ich war richtig erfreut nachher.
Und jetzt vertschüsst sich das Gschropperl ins Bett mit dem obersten Buch des Stapels: Die Kinderwelt der Donaumonarchie.
Dir auch einen angenehmen Abend und ein gutes Nächtle.
Busserl
vom Gschropperl