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was ein wochenende!

samstag:
mit dem fahrrad von schöneberg durch kreuzberg und den treptower park (bei zenner wurde getanzt) bis zum plänterwald und zurück; auf dem rückweg kaffee getrunken auf einem schiff mit schlechter bedienung und räucherlachs eingefangen. eigentlich wollten wir ja nach köpenick und dort solarboot fahren, aber wir waren spät dran und hatten abends noch was vor.

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abends dann verleihung des taz-panter-preises 2009 in der komischen oper. war nett und die gewinnerinnen hätte ich persönlich auch ausgesucht.

weil’s ja dann erst zwölf war, sind wir noch ins radialsystem v (runterscrollen für ansicht des gebäudes!) gefahren, wo die neue gesellschaft für bildende kunst (ngbk) ihr 40jähriges bestehen feierte: das war richtig klasse! das radialsystem als “location” ist schon superschön und es herrschte eine sehr entspannte atmosphäre und es lief klasse musik zum tanzen. den rückweg haben wir dann gerade mal so noch hinbekommen.

DSCI3186_klsonntag:
einer aus unserem haus, nee zwei, sind beim marathon mitgelaufen. ich hab’ da gestanden und mir die augen ausgeguckt, aber gesehen hab’ ich sie leider nicht; die läuferInnen kamen einfach in zu dichten pulks und ich stand im gegenlicht, püh … egal, war trotzdem sehr lustig. sowieso meinen respekt an alle, die sich sowas geben, gute güte!

viele waren auch mit sehr viel spaß dabei. leider hatte ich vergessen, die batterien meine kamera zu wechseln, also fehlen mir jetzt bilder von der dame mit dem wikingerhelm mit ellenlangen hörnern, der herrengruppe in baströckchen, oder von dem menschen in gelb-schwarzem ganzkörperringelanzug und erst recht von der laufenden sebamed-flasche mit teilnehmer-nummer auf dem bauch.

spannend: manchen sah eins das an, dass sie schon fast die hälfte des wegs hinter sich hatten, manche sahen aus, als wären sie erst eben dazugekommen und waren noch nichtmal wirklich ins schwitzen geraten. irre! aber alle haben sich gefreut, wenn sie am rand freunde entdeckten, die sie anfeuerten.

irgendwann stand ich direkt neben so ‘ner samba-gruppe und viele der läuferInnen haben der applaudiert, denn die trommel-rhythmen gaben nochmal gut neuen schwung.

eine klasse idee fand ich auch den feuerwehrwagen mit angebauter dusche, quasi, unter der die läuferInnen durchlaufen konnten, wenn sie wollten (viele wollten, aber zum stau kam’s dann doch nicht).

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nach dem ganzen stress beim zugucken war dann so ‘ne ausgiebige sitzung in der sonne auf dem balkon, mit kaffee, rosinenbrötchen und computerzeitschrift, gerade das richtige, grins.

gut erholt fuhren wir dann abends in die kurlturbrauerei, wo der deutsche jazz & blues award – abteilung blues – vergeben wurde. angehört haben wir uns in dieser reihenfolge: “belle alliance featuring friederike brück” (die dame hatte ihre jungs gut im griff!), die “crazy hambones” (haben mir persönlich am besten gefallen), die “mad dawgs” (waren auch ziemlich klasse). “pete gavin und seine shanghai blues gang” waren im gegensatz zu den vorherigen bands eindimensional, aber laut, und die “muddy feet” brachten dann auch nix mehr für uns bewegend neues. da war es dann auch schon gut nach elf und wir haben die preisverleihung gar nicht mehr abgewartet wegen der sich langsam einstellenden bettschwere. nu weiß ich also gar nicht, wer gewonnen hat gestern abend, aber das schreiben die ja hoffentlich demnächst mal auf die website.

sehr klasse war das alles, so insgesamt! und heute mache ich alles, wozu ich am wochenende nicht gekommen bin.

edit: och guck, die crazy hambones ham gewonnen. :)

:°)

21. September 2009 » 3 Kommentare
  1. kelly sagt am 23. September 2009 um 13:26 Uhr:

    heute von berlin gesprochen, prompt kam der vorschlag die “berlinerin” solle doch den nächsten auftritt im parkstift osterholz machen *g*.
    aber vielleicht beim nächsten mal!
    interessantes berlin mit all den aktivitäten.
    bevor ich es vergesse, die unteren sind meine verwandten, die schlafmützchen oder auch kalifornischer goldmohn.
    sogar ein roter grosser mohn will noch immer *g*.
    kürbisfest ist am WE in ohlenstedt und ich befasse mich nun mit den letzten erzeugnissen aus dem garten.
    (wenn ich mich noch bücken kann nach den kasspatzn).
    lg kelly

  2. gschropperl sagt am 24. September 2009 um 21:12 Uhr:

    Guten Abend!
    Und? Sind die roten Rüben angebrannt? – Wow, was für ein Wochenende! Da habt ihr ja wirklich was erlebt! Die Fotos sind wieder mal richtig gut geworden!

    Ungestört mit dem Rad fahren würde ich auch gerne wieder einmal. Na, in den nächsten Wochen wirds schon werden. Derzeit sind hier eher sommerliche Temperaturen angesagt, tagsüber zumindest, also waren die Prinzessin und ich gestern schwimmen. Das hätten wir besser nicht gemacht, weil sie heute akut rotzte – und die Impfreaktion vom Montag ist eigentlich erst für morgen bis übermorgen angesagt, also die kann es nicht gewesen sein. und aus lauter Mannschaftsgeist tut mir heute auch schon der Hals weh. Schöne Scheiße.
    Dementsprechend schaumgebremst war die kleine Fußballmannschaft heute auch. Und raunzig. – Aber andererseits ur-brav, denn als ich nach unserem Ausflug in den anderen Stadtteil vor dem Mittagessen unbedingt noch Dirndln holen wollte, hat sie sich mit mir eine Stunde lang geduldet. – Wobei, geholfen hat, dass wir ein verlassenes Dreirad in passender Größe auf dem benachbarten Spielplatz fanden, das haben wir uns ausgeborgt.
    Nachmittags hat sich Fast-Nachbarin H aufgeopfert und mit mir die Dirndln entkernt, wir haben ausgeschaut wie bei der rituellen Schlachtung. – Nein, die Prinzessin hat überlebt :)
    Jetzt dann werde ich noch gach die Marmelade fertig machen, weil morgen kommt vormittags (eigentlich: frühmorgens, um halb neun) die Putzdame und nachmittags sind wir zum Eis essen verabredet. (Wollen hoffen, dass sie morgen wieder gesundet ist.)

    Dienstag hatte die Maus ja Geburtstag, da haben wir es uns gut gehen lassen (bis auf Birnensaft, den ich fabrizierte) und nachmittags wurde ein klein bisschen gefeiert. Mit Kerzen und Singsang und drei Luftballons.

    Zwetschken aus dem Ex-Oma-Garten (das Wort Onkel-Garten will mir einfach nicht über die Finger) hats hier auch, aber nur eine Handvoll. Wo sind die Zeiten, als über Nacht der Powidl im Backrohr schmurgelte …

    Apropos schmurgeln: gaaaaanz langsam kehrt hier auch Ordnung ins Gemüse. Gestern hab ich im zweiten Anlauf die Fisolen verarbeitet. Die Birnen fallen in kleinen Gruppen vom Baum, das ist echt Scheiße, dass ich nicht zum Runternehmen komm. Die nachbarlichen Birnen, für deren Ernte (aber nicht Inbesitznahme) ich volontiert hatte, sind zum Großteil immer noch auf dem Baum (liebe Scheiße, sind DAS viele), zwei Steigen voll lagern im Keller und wollen und wollen nicht weich werden. Die Steigerln mit den Nüssen werden täglich vormittags in die Sonne gesetzt, damit die trocknen und die Apfelspende von vorgestern knotzt aus reinem Platzmangel vor der Haustüre.

    Weil ich zusammenhängende Lektüre im Moment nur selten ins Hirn bringe, hab ich meine Asterixe wieder ausgegraben. Meine Favorten sind die Tour de France, als Legionäre und bei den Briten. Königlich.

    Zwei Videos hätt ich mir auch wieder ausgeborgt, aber weiß der Henker, wann ich die anschauen werde. Nächste Woche hätte ich eine Tagung – im Rathaus, zum Thema Frauengesundheit – und, verdammt, die bieten keine Kinderbetreuung an. Ist das nicht zu blöd?? Motz.
    Da werde ich meine Umgebung kräftig ausnutzen. Das werden OmaOpa schon aushalten, die fahren demnächst sowieso wieder auf Urlaub, haben sie mir gestern eröffnet. Und weil die Fast-Nachbarn zur gleichen Zeit weg sind und die anderen hier langsam wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, werde ich ein Wöchelchen hier ziemlich verlassen verbringen, was beim derzeitigen Arbeitsanfall ein bisserl deppert ist. Aber auch das werden wir überstehen …

    Ich wünsch dir ein schönes Wochenende – wieder was Gröberes vor?

    Busserln
    vom Gschropperl

  3. kelly sagt am 25. September 2009 um 06:58 Uhr:

    nochmals alles gelesen (auch den langen kommentar vom gschropperl :)) – eigentlich weiss ich nun nicht mehr was ich wollte.
    doch, der kürbis!
    das kürbisfest ist traditionsgemäss in ohlenstedt am letzten sonntag im september wie das erntefest am 1. sonntag im sept.
    gebürtige ohlenstedtern benötigen diese eselsbrücken und trotzdem *ggg*.
    ansonsten hier wenig kultur und langsam verwandelt sich das schlachtfeld küche wieder zurück.
    ich wurde wieder an rote-beete-most erinnert, wegen meiner blutarmut verordnet und nur mit nasenklammer trinkbar.
    alle zeitschriften sind entsorgt und nun werd ich mich wieder den freuden des lebens widmen *grins*.
    lg nach berlin!
    kelly

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