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gestern in der arte lounge

gestern abend hatten wir karten* für die arte lounge in der maria am ostbahnhof (hier klicken und runterscrollen, da kommt ein film über die vorbereitungen einer solchen sendung).

die arte lounge hat es sich zum ziel gesetzt, die verschiedensten musikstilrichtungen wie klassik, jazz,  rock etc. unter dem dach eines der angesagtesten technoschuppen von berlin zu vereinigen. das ganze wird mit sechs verschiedenen kameras aufgenommen und wird etwa zwei monate später auf arte ausgestrahlt. inzwischen läuft im dreh schon die zweite staffel mit oceana als moderatorin.

spannend bei so einer fernsehaufzeichnung ist ja das ganze drumherum: leute mit headsets, ausweiskärtchen und zetteln in der hand rannten durchs publikum und arrangierten die leute, die z.b. um das interview-sofa herum saßen, so lange neu und um, bis keine nase mehr zu lang war und niemand zu großes hinter dem sofa saß. musikstücke und interviews werden in einer anderen reihenfolge aufgenommen, wie sie später in der fertigen sendung zu sehen sein werden. ein interview kann nochmal neu aufgenommen werden, weil der anfang zu leise und die mikros nicht richtig eingestellt waren. schon sehr interessant. wir sind jetzt selbst gespannt, wie das in der fertigen sendung aussehen wird, und hoffen doch sehr, dass wir – wie versprochen – rechtzeitig bescheid bekommen.

musikalisch ist das in der tat ein spannendes projekt: diesmal gab’s klassisches klavier (elisabeth leonskaja**) und klassischen kontrabass (nabil shehata***) kombiniert mit klezmer (david orlowsky trio****), jazz-punkrock  (panzerballett) und musikkabarett von “duel”***** aus frankreich. oceana mit ihren souligen stücken rundete diese kombination prima ab.

die arte lounge läuft einmal im monat immer so gegen mitte des monats ziemlich spät abends. die sendung kann dann aber auch eine woche lang nach der ausstrahlung heruntergeladen werden.

:°)

*d.h. eine bekannte hatte karten bei twotickets gewonnen und sie uns geschenkt. “wir” und “uns” meint in dem falle frau ah! (findet sich auch rechts unter links) und ich.

** oh, ist die nett! so schlagfertig und gegen-den-strich-gebürstete antworten und bemerkungen in einem interview bekommt eins auch nicht oft zu hören. hach!

*** ägyptisch ist fast nur der name; mit arabischer musik hat der herr gar nichts am hut, mit europäischer klassischer umso mehr. aber auch in jeans den bass zupfenderweise als begleitung für oceana macht er sich gut.

**** muss ich mir unbedingt mal irgendwo noch mehr von anhören.

***** guckt mal hier; viel spaß dabei!

26. January 2010 » 3 Kommentare
  1. kelly sagt am 27. January 2010 um 07:15 Uhr:

    arte, der sender!
    wow, eine show mit tiefe – gut!
    lg nach berlin!

  2. gschropperl sagt am 28. January 2010 um 20:51 Uhr:

    Schönen guten Abend,
    und pfüüüühhhh.

    Hast du mal einen Zauberspruch dafür, dass sich die Ereignisse einer Woche auf die einzelnen Tage gleichverteilen?
    Ich sags dir.
    Der Montag war TOTAL nett. Wir waren statt sieben nur fünf, was mich aber überhaupt nicht störte. Neben D und dem Chef von Bauerngolf zwei Damen, die ich neu kennenlernte, beide sehr nett. Dass alle um halb zehn schon wieder abrauschten, störte mich noch viel weniger, war eh streichfähig.
    Was ich am Dienstag machte? Mit Elters essen gehen (zu einem Fernsehkoch, also in dessen Kantine halt) und danach bei einer Führung im Bundeskanzleramt dabeisein. Der Typ dort wusste viele Fakten und dazu noch etliche Gschichtln, das war nett.
    Mittwoch kaum was gemacht, außer spätnachmittags ein Ökosiedlungsprojekt in der Botanik anzusehen. Und den Heimweg zum Zug zu Fuß zu bewältigen, eine Dreiviertelstunde bei Eiseskälte auf der Landstraße, Gott, was hab ich mich bewundert. – Oh ja, was ich gestern auch noch getan habe: ich habe mich für Freitag beim Jugendamt zurückgemeldet. Im äußersten Notfall auch schon für Donnerstag.
    Und jetzt rate mal, was ich heute gemacht habe.
    Genau.
    Also, zuerst hatte ich mir noch leere Marmeladegläser von einer Dame geholt, und als ich gerade, bepackt mit Korb, Rucksack und Nylonsackerl, alles gut scheppernd, und geschockt von der Beobachtung einer blutigen Rauferei in der U-Bahn zuvor, endlich bei der Bushaltestelle in Richtung mütterlicher Topfenpalatschinken stand, brummte das Handy.
    Also ich gach die Gläser abgeliefert und bei Muttern eine Palatschinke mehr bestellt, und dann schon einem Damentrio entgegengewackelt. Die junge Dame wurde diesmal von zwei Sozialarbeiterinnen eskortiert; ich weiß nicht, ist denen fad oder was? Dabei schildern im Moment eh alle, dass es grad so viele Kinder zu vermitteln gibt.
    Und am Nachmittag zeigte ich dann noch einer Vielleicht-Untermieterin die Hütte.

    Und jetzt pennt die Prinzessin endlich – schlafengehen ist nicht ihr Hobby. Wobei ich fast glaube, die hat auf ihr Gutenachtfläschchen gewartet, aber im gschropperlschen Haushalt gibts – noch – kein Fläschchen, und den Gutenachtbecher hat sie strikt von sich gewiesen.
    Wie du daraus völlig richtig folgerst, werden wir also morgen, nach dem Kinderarzttermin um 8.30 Uhr (war der letzte verfügbare, und der war schon gnädigerweise eingeschoben – nächste Woche sind bei uns Ferien, da brauchen wir vorher immer noch ein bisserl Chaos, weil dann ist eh eine Woche lang alles tot hier, kindermäßig, die sind dann alle schifahren, nämlich), gscheit einkaufen gehen. Zumindest ein Flascherl werd ich uns gönnen, damit der morgige Abend in gemäßigteren Tönen verläuft.

    Oh, apropos Töne: hast du mit der Ballade vom Wasserrad schon angefangen? Und der Fernseh-Musik-Abend klingt auch sehr nett!
    Thelma und Louise wollte ich mir auch schon ewig mal ausborgen … naja, nach den Kottans dann, jetzt hab ich ja wieder Abende zu verbummeln …

    Zum Glück hat sich die Darmgrippe fast verflüchtigt, und der Husten wird auch immer weniger, wenn auch nicht leiser. Der Ärztin erzähle ich das alles kurz nächste Woche, zu sonstwas hab ich grad keine Zeit. (Sag ich mal so, jetzt kann ich ja wieder pappert sein, wenn alles zu heilen anfängt …)

    Jetzt ist es nicht einmal noch neun und ich bin hundsmüde. Wenn die Waschmaschine fertig ist, werde ich mich in die Falle hauen (wer weiß, was in der ersten Nacht immer wartet).

    Bis demnächst also, und hab eine gute Zeit!
    Busserl vom Gschropperl

    PS: und eh klar ist es wieder eine blonde mit blauen Augen, grins.

  3. Kati sagt am 30. January 2010 um 11:14 Uhr:

    Und, sag schnell, hatte der Beamtenmann Verständnis?

    Das Gesangs-Stück, das du dir ausgesucht hast, ist ja nicht von schlechten Eltern … Ich drück die Daumen!

    Wie läuft der Kurs?

    Arrangement ab September klingt gut.

    Und ich muss jetzt Brötchen essen! ;)

    Schönes Wochenende, liebste Berlinerin!

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