gschropperl sagt am 17. February 2010 um 17:38 Uhr:
Guten Nachmittag!
Das Video hab ich, zwar abgehackt und in Zeitlupe, aber doch angeschaut (ein eineinhalbfaches Hoch auf meinen antiquarischen Lappi, ähem). Nett, das! Hab mir grad vorgestellt, wie eins so ein Video in Wien dreht … jedenfalls mit einer guten Haftpflichtversicherung …
MannMannMann, wir haben den Sonntagnachmittag in einer Konditorei verbracht. Stunden später kam die Ernüchterung, im wörtlichen Sinn. Seither leiden wir. Denen hab ich aber das Marktamt auf den Arsch gehetzt. Der erste Arzt meinte zwar, das sei ein Darmgrippenvirus, aber ich halte die Wiener für die Übeltäter. Die Würsterl nämlich. Eigentlich ja Frankfurter. In Wien.
Das brauchst echt nicht zum Valentinstag, die zur Gelbwangen-Prinzessin mutierte halbe Portion wird stündlich weniger – ich mein, sie ist eh gut drauf, wenn sie nicht grad speibt oder schlafen gehen muss. Aber sie ist sozusagen fast Schulter. Das mühsam Aufgepäppelte war in Nullkommanix wieder runtergepäppelt. Heute war ich mit ihr auf der Klinik, weil ich mir Sorgen machte, dass sie austrocknet, aber zum Glück ist sie zäh und wurde mir wieder mitgegeben.
Ich selbst habs besser erwischt, nur ein paar Stunden echte Gemeinheiten und dann ein flauer Magen, und was besseres kann mir grad eh nicht passieren, als dass ich mal ein paar Tage keinen Appetit habe …
Aber die gute Nachricht zum Tag: es taut! Wir haben hier Plusgrade und heute sogar Mittagssonne. Janz wat Neues.
Und noch was: heute habe ich über das Berliner Cafe Tasso gelesen, in Friedrichshain … also wenn wir da vorbeigekommen sind, verzeih mir das bitte, aber ich wussts nimmer; jedenfalls finde ich die Idee von denen nicht schlecht, und sie verkaufen gespendete Bücher um einen Euro das Stück.
Das mit deinen Spikes würde dir, so trau ich mich wetten, bei uns nicht passieren. Also echt, dass dir nachtelefoniert wird, alle Achtung. Manchmal erdreiste ich mich, das von einem Dienstleister zu verlangen, na, deren Gesichter müsstest du sehen. Unabhängig vom Preisniveau, übrigens.
Hallo, die Kleine will was trinken, na dann aufgestanden und den Becher gezückt!
Busserl, ernüchtertes *grins*
vom Gschropperl
gschropperl sagt am 27. February 2010 um 20:25 Uhr:
Guten Abend!
Oh, die Schweiz ist servicemäßig gut drauf? Und über die Service-Wüste Deutschland hab ich sehr gelacht. Ich dachte, schlimmer als in Wien kann es gar nirgends anders sein! Hier herrscht die Ansicht: gemeinhin ist der Kunde ein Störfall.
Mein erstes Boah-Erlebnis hatte ich seinerzeit 1998 im Disneyland Paris, wo ich völlig schockiert feststellen musste, dass einkaufen richtig Spaß machen kann.
(Mann, hab ich erzählt, dass ich erstmals seit Jahrzehnten mein Radio angemeldet habe und Gebühren zahle? Ein völlig neues Gefühl. Gerade singt sich in NY die Netrebko einen ab, aber ich finde es ist nicht anzuhören. Ich hab ihr virtuell die Gurgel umgedreht; Gebühren hin oder her, jetzt herrscht hier Stille.)
Jaja, wir sind wieder normal bei Appetit. Das Marktamt hat sich noch nicht gemeldet. Ich harre der Dinge. – Neulich hab ich eine Stellungnahme des Obmanns der Wiener Gastronomie gelesen, der meint sinngemäß: wir müssen endlich von dieser blöden Straferei wegkommen, das ist doch vorsintflutlich. Wenn es Missstände gibt, soll man die aufzeigen, aber strafen muss doch nun nicht wirklich sein. – Na, ich finde aber DOCH muss das sein, wie kommt so ein Kleini dazu, eine hausgemachte Schlamperei ausbaden zu müssen!? Und wer glaubt ernstlich, dass Missstände beseitigt werden, wenn es keinen “Anreiz” dazu gibt? Scheiß-Wirtschaftslobbyisten, alle. Ich könnt gleich wieder kotzen!
Neee. Bloss nicht. Kotzen. Nee. Brauch ich lang nicht wieder.
Deine Vorräte werden schon weniger hier. Tut gut, alles! Der Mangolikör ist schon verkostet, super schmeckt der, und die Marmelade haben wir bereits restlos vertilgt. (übrigens; klar war ein Etikett drauf, ähem.) Übers Ingwerbier hab ich mich immer noch nicht drübergetraut …
Uff, also hab ich nix verschwitzt in Friedrichshain. – Schlepp doch den Portugallier ins Tasso, im Sommer, das wär doch was!
Hier auch fast schon Frühling. Hier vor der Balkontüre ein Muggel in der Erde; da will was durch und traut sich noch nicht recht, grins. Rutschig ist es hier aber trotzdem, weil hier noch tonnenweise Splitt herumliegt. Die Kleine ist einfach zu leicht und kommt oft ins Schleudern. Seit drei Tagen scheint die Sonne, es ist unglaublich schön.
Eben jene Prinzessin hat das mit dem Nicht-mehr-Mittagsschlaf immer noch nicht im Griff. Ab zwei spätestens ist sie total müde, weigert sich aber standhaft (brüll!), sich hinzulegen und brüllt mir dann den ganzen Nachmittag was vor. Aber nur wenn wir allein sind; unter Fremden reißt sie sich zusammen wie die Queen im Fernsehen, und alle sagen, was hast du denn, die ist doch eh so süß.
Ja, eh.
Heute hab ichs um fünf nimmer derpackt, hab sie abgefüttert (natürlich auch nicht nach ihrem Geschmack, brüll!) und dann ins Bett gepackt (schon überhaupt nicht nach ihrem Geschmack, BRÜLL!!!). Nach fünf Minuten hat sie gepennt und tut es immer noch, aber ich hab nimmer die Energie, um irgendwas Gescheites anzufangen.
Brüll.
Nächstes Wochenende ist die Übergabe, und ich zähle die Tage. Aber nachdem ich gestern erfahren habe, dass die Wiener Krisenmütterschaft nach wie vor ausgebucht bis gnadenlos überbucht ist, wird meine Pause nicht lange dauern, denke ich.
Na, hoffentlich wenigstens eine andere Tonart im Gebrüll.
Zum Thema “ist sie nicht süß” schicke ich mal ein Foto vorbei, zur gefälligen Beurteilung :-)
So, und jetzt weiß ich noch nicht, was ich mit dem Rest des Abends anfangen werde, nicht einmal Kugerlschießen reizt mich mehr.
Dir jedenfalls noch einen angenehmen Abend
und ein Busserl
vom Gschropperl
Guten Nachmittag!
Das Video hab ich, zwar abgehackt und in Zeitlupe, aber doch angeschaut (ein eineinhalbfaches Hoch auf meinen antiquarischen Lappi, ähem). Nett, das! Hab mir grad vorgestellt, wie eins so ein Video in Wien dreht … jedenfalls mit einer guten Haftpflichtversicherung …
MannMannMann, wir haben den Sonntagnachmittag in einer Konditorei verbracht. Stunden später kam die Ernüchterung, im wörtlichen Sinn. Seither leiden wir. Denen hab ich aber das Marktamt auf den Arsch gehetzt. Der erste Arzt meinte zwar, das sei ein Darmgrippenvirus, aber ich halte die Wiener für die Übeltäter. Die Würsterl nämlich. Eigentlich ja Frankfurter. In Wien.
Das brauchst echt nicht zum Valentinstag, die zur Gelbwangen-Prinzessin mutierte halbe Portion wird stündlich weniger – ich mein, sie ist eh gut drauf, wenn sie nicht grad speibt oder schlafen gehen muss. Aber sie ist sozusagen fast Schulter. Das mühsam Aufgepäppelte war in Nullkommanix wieder runtergepäppelt. Heute war ich mit ihr auf der Klinik, weil ich mir Sorgen machte, dass sie austrocknet, aber zum Glück ist sie zäh und wurde mir wieder mitgegeben.
Ich selbst habs besser erwischt, nur ein paar Stunden echte Gemeinheiten und dann ein flauer Magen, und was besseres kann mir grad eh nicht passieren, als dass ich mal ein paar Tage keinen Appetit habe …
Aber die gute Nachricht zum Tag: es taut! Wir haben hier Plusgrade und heute sogar Mittagssonne. Janz wat Neues.
Und noch was: heute habe ich über das Berliner Cafe Tasso gelesen, in Friedrichshain … also wenn wir da vorbeigekommen sind, verzeih mir das bitte, aber ich wussts nimmer; jedenfalls finde ich die Idee von denen nicht schlecht, und sie verkaufen gespendete Bücher um einen Euro das Stück.
Das mit deinen Spikes würde dir, so trau ich mich wetten, bei uns nicht passieren. Also echt, dass dir nachtelefoniert wird, alle Achtung. Manchmal erdreiste ich mich, das von einem Dienstleister zu verlangen, na, deren Gesichter müsstest du sehen. Unabhängig vom Preisniveau, übrigens.
Hallo, die Kleine will was trinken, na dann aufgestanden und den Becher gezückt!
Busserl, ernüchtertes *grins*
vom Gschropperl
Guten Abend!
Oh, die Schweiz ist servicemäßig gut drauf? Und über die Service-Wüste Deutschland hab ich sehr gelacht. Ich dachte, schlimmer als in Wien kann es gar nirgends anders sein! Hier herrscht die Ansicht: gemeinhin ist der Kunde ein Störfall.
Mein erstes Boah-Erlebnis hatte ich seinerzeit 1998 im Disneyland Paris, wo ich völlig schockiert feststellen musste, dass einkaufen richtig Spaß machen kann.
(Mann, hab ich erzählt, dass ich erstmals seit Jahrzehnten mein Radio angemeldet habe und Gebühren zahle? Ein völlig neues Gefühl. Gerade singt sich in NY die Netrebko einen ab, aber ich finde es ist nicht anzuhören. Ich hab ihr virtuell die Gurgel umgedreht; Gebühren hin oder her, jetzt herrscht hier Stille.)
Jaja, wir sind wieder normal bei Appetit. Das Marktamt hat sich noch nicht gemeldet. Ich harre der Dinge. – Neulich hab ich eine Stellungnahme des Obmanns der Wiener Gastronomie gelesen, der meint sinngemäß: wir müssen endlich von dieser blöden Straferei wegkommen, das ist doch vorsintflutlich. Wenn es Missstände gibt, soll man die aufzeigen, aber strafen muss doch nun nicht wirklich sein. – Na, ich finde aber DOCH muss das sein, wie kommt so ein Kleini dazu, eine hausgemachte Schlamperei ausbaden zu müssen!? Und wer glaubt ernstlich, dass Missstände beseitigt werden, wenn es keinen “Anreiz” dazu gibt? Scheiß-Wirtschaftslobbyisten, alle. Ich könnt gleich wieder kotzen!
Neee. Bloss nicht. Kotzen. Nee. Brauch ich lang nicht wieder.
Deine Vorräte werden schon weniger hier. Tut gut, alles! Der Mangolikör ist schon verkostet, super schmeckt der, und die Marmelade haben wir bereits restlos vertilgt. (übrigens; klar war ein Etikett drauf, ähem.) Übers Ingwerbier hab ich mich immer noch nicht drübergetraut …
Uff, also hab ich nix verschwitzt in Friedrichshain. – Schlepp doch den Portugallier ins Tasso, im Sommer, das wär doch was!
Hier auch fast schon Frühling. Hier vor der Balkontüre ein Muggel in der Erde; da will was durch und traut sich noch nicht recht, grins. Rutschig ist es hier aber trotzdem, weil hier noch tonnenweise Splitt herumliegt. Die Kleine ist einfach zu leicht und kommt oft ins Schleudern. Seit drei Tagen scheint die Sonne, es ist unglaublich schön.
Eben jene Prinzessin hat das mit dem Nicht-mehr-Mittagsschlaf immer noch nicht im Griff. Ab zwei spätestens ist sie total müde, weigert sich aber standhaft (brüll!), sich hinzulegen und brüllt mir dann den ganzen Nachmittag was vor. Aber nur wenn wir allein sind; unter Fremden reißt sie sich zusammen wie die Queen im Fernsehen, und alle sagen, was hast du denn, die ist doch eh so süß.
Ja, eh.
Heute hab ichs um fünf nimmer derpackt, hab sie abgefüttert (natürlich auch nicht nach ihrem Geschmack, brüll!) und dann ins Bett gepackt (schon überhaupt nicht nach ihrem Geschmack, BRÜLL!!!). Nach fünf Minuten hat sie gepennt und tut es immer noch, aber ich hab nimmer die Energie, um irgendwas Gescheites anzufangen.
Brüll.
Nächstes Wochenende ist die Übergabe, und ich zähle die Tage. Aber nachdem ich gestern erfahren habe, dass die Wiener Krisenmütterschaft nach wie vor ausgebucht bis gnadenlos überbucht ist, wird meine Pause nicht lange dauern, denke ich.
Na, hoffentlich wenigstens eine andere Tonart im Gebrüll.
Zum Thema “ist sie nicht süß” schicke ich mal ein Foto vorbei, zur gefälligen Beurteilung :-)
So, und jetzt weiß ich noch nicht, was ich mit dem Rest des Abends anfangen werde, nicht einmal Kugerlschießen reizt mich mehr.
Dir jedenfalls noch einen angenehmen Abend
und ein Busserl
vom Gschropperl