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wasn wochenende mal wieder!

freitag:
salong. hab ich noch gar nicht von erzählt hier, oder? muss ich mal noch machen.

samstag:

ruedesheimer platz
picknick auf dem rüdesheimer platz. das machen viele da, weil da kann eins den picknick-korb mitsamt damast-tischdecke und kerzenleuchtern mitbringen und den tisch unter freiem himmel gemütlich eindecken, vorausgesetzt, eins besorgt sich den wein dazu vom jeweils ansässigen winzer.  sehr nett! am freitag war’s nicht so voll, denn nach dem gewitter morgens war’s “kühl” (also ca. 23 grad) … :)))

sonntag:
mauertour I durch treptow: boah, da hat aber einer recherchiert und spannende geschichten zutage gefördert!

treptow

im bild diese dinger da mitten im wasser, das sind die reste der ddr-wachanlagen; unter wasser muss da noch jede menge sicherheitsgittergedöns vorhanden sein. die story zu dem schiffswrack links im bild kennen wir jetzt auch und jede menge zeug mehr. das beste ist: der hat so spannend erzählt, dass ich superviel auch behalten habe. ist ja lange nicht immer der fall. nur zu empfehlen, danach rennt ihr mit anderen augen durch diese ecke berlins!

danach haben wir in der provinz was leckeres gegessen und uns über die sonne gefreut, die zurück kam. (war ja nach wie vor voll “kühl”!)

montag (so als verlängerung des wochenendes, zumindest am abend):
trio fado bei den montagskonzerten des amphiteaters im monbijoupark:

trio-fado

es war rappelvoll und begann ein bisschen später, damit auch die letzten 30 leute platz finden konnten (u.a. auf der bühne, siehe foto). die letzten nachzüglerInnen wurden vom sänger noch jeweils mit einem “huhu” begrüßt, über das wir uns schippelig amüsiert haben. die stimme der sängerin fand ich persönlich nur mittelprächtig; für meine begriffe könnte sie gut ‘ne bar-jazz-cd aufnehmen, aber für fado war mir das ein bisschen zu ätherisch und gleichförmig. da fand ich den sänger und gitarristen doch um einiges ausdruckvoller, aber was soll’s.
der hammer war eh das stück gegen ende, bei dem sie ein portugiesisches volkslied spielten und sangen und der mensch, der sonst die portugiesische gitarre spielt, sie dabei mit einem obertongesang begleitete, der aber sowas von irre war, dass ich’s kaum glauben konnte. WOOOOOOOOOOW, was ‘ne kombi! dementsprechend frenetisch war dann auch der beifall. davon hätten sie gerne noch ein, zwei stücke mehr als zugabe bringen können, aber länger als halb elf geht an diesem ort nix mit konzerten, sonst bekommen die bereiberInnen ärger mit der nachbarschaft.

ja gut, also haben wir noch so’n bisschen den leuten in der strandbar mitte beim tango-tanzen zugeguckt und sind dann gemütlich an der spree entlang nach hause gefahren. sommer in berlin ist halt schon was ganz feines.

och, und heute ist mal wieder so’n ganz normaler dienstagabend nach ‘nem ganz normalen dienstag.
und jetzt geh’ ich zu nachbars, ‘nen rotwein trinken.

:°)

20. July 2010 » 3 Kommentare
  1. gschropperl sagt am 21. July 2010 um 20:24 Uhr:

    So. Basisprogramm erledigt, jetzt darf sie noch Musikhören bis zum Einschlafen. Und ich kann da am Computer bleiben.

    Ja, Wagenplatz ist recht interessant in Wien zurzeit. Da hat sich die Stadtverwaltung ein Feigenblatterl umgehängt. Aber immerhin: sie geben nicht auf.

    Schönen Abend wünsch ich dir – wieder mit Rotwein oder sonstwas Nettem?

    Busserl
    vom Gschropperl

  2. gschropperl sagt am 21. July 2010 um 20:13 Uhr:

    Guten Abend!
    Also, wie wars, wollte die eine daumengedrückte Dame heute auch noch bei dir einziehen? Erzähl mal! Und mit wem warst du denn am Wochenende unterwegs? Offenbar mit supernetter Begleitung. Das hört sich ein bisserl nach Urlaub in der eigenen Stadt an. Schön, das!

    “Whisky hilft gegen Schwitzen”, meint Thomas Quasthoff gerade im Radio. (Man schwitzt nachher noch genauso, aber man regt sich nimmer drüber auf.)

    Die Prinzessin hatte heute wieder Besuchskontakt, ging ganz gut. Aber die ist von den letzten Tagen noch müde, und deshalb sirenisiert die seit gestern ziemlich dauernd vor sich hin. – Warum ist sie müde? Montag hab ich mich abends mit Ex-Kolleginnen getroffen, und da hab ich sie mitgeschleppt. Sie hat sich gut unterhalten, aber halt zuwenig Schlaf abgekriegt.
    Hab ich dir erzählt, dass mich mein Guru versetzt hat? Oh, war ich stinksauer. Aber sowas von. Deshalb hab ich vorsichtshalber gestern auch nicht kommentiert. Heute seh ich das schon mit etwas Distenz. (Jetzt überhaupt, nachdem ich gemeinsam mit K tüchtig von der Marillenlikörsauce gezwitschert habe. – Ja, einzeln kann ich sie noch sehen, die Marillen, aber in der Menge umfahre ich sie großräumig. Öhem.)
    Ja. Röhrchen. Theoretisch, wenn sie schälft, aber wann schläft die schon? Naja, abends ist grundsätzlich auch in Ordnung. So ab acht? Morgen? Oder übermorgen? Aber vielleicht auch Samstag?

    (Kurze Prinzessinnen-Beschmusungspause.)

    Sonst hier Bootfahren, Schwimmen, Essen, Blödeln. Auch schon. Lang wirds eh nimmer über 30 kriegen. – - da fällt mir auf, dass ich schon urlang nix vom Portugallier gehört habe …. weili ch nämlich vermutlich erst im Oktober werde urlauben können, prinzessinnenbedingt.

    Sorry, ich muss gach Zähneputzen und Pyjama-anziehen erledigen.
    Busserl
    vom Gschropperl

  3. kelly sagt am 21. July 2010 um 07:48 Uhr:

    hm…
    nachgesehen!
    südöstlich berlin, nicht weit von der hasenheide entfernt *g*.

    aber, liebe unentwegte,
    beim tangotanz zusehen?
    geht nicht, mitmachen…

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