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hach damals,

das war noch musik!

unentwegts zarte stimme 1998 bei einem workshop. war sehr klasse!
und jetzt sehr nett, das im netz zu finden, muss ich sagen.

aus Karze ‘98

:°)

06. November 2010 » 1 Kommentar

Ab April nächsten Jahres sind viele Kräuter gefährliche Drogen …

… wenn wir nicht mithelfen, das zu verhindern.

“Laut Europäischer Richtlinie zur Verwendung Traditioneller und Pflanzlicher medizinischer Produkte (THMPD), wird der Verkauf und die Anwendung von Produkten aus Heilkräutern stark einschränkt. Es handelt sich um eine Richtlinie der EU zur Vereinheitlichung des Zulassungsverfahrens für traditionelle Kräuterzubereitungen, die medizinisch eingesetzt werden.

[...]

Wie konnte das passieren? Weil Naturstoffe, denen man eine Heilwirkung zuschreibt, nicht mehr als Lebensmittel einstuft werden, sondern als Arznei. Es geht dabei um Handels- und um Patentgesetze. Nur was man patentieren und mit einer Schutzmarke im Handel monopolisieren kann, ist erwünscht. Was einfach in der Natur wächst, ist illegal

Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Heilpflanzen werden in der EU verboten

Die Petition dazu:

Arzneimittelwesen – Keine Umsetzung des EU-Verkaufsverbotes für Heilpflanzen

Bis zum 11.11. braucht es 50.000 Menschen, die die Petition mitzeichnen.

Was mich daran so ärgert: Klar ist das mit den Kräutern immer so ‘ne Sache und bei vielen kann eine heilende Wirkung am End nicht nachgewisen werden (wobei es ja auch auch immer auf die Art der Untersuchung ankommt und wer die durchführt und wer mit der Untersuchung was bezweckt, also ist das für mich auch nur so’n Schein-Argument).

Jetzt aber mit einem solchen Gesetz noch mehr Unsicherheit bezüglich der Kräuter an sich zu schüren und auf diesem Wege die Angst zu erhöhen, das könnten böse Drogen sein und eins könnte sich strafbar machen durch den  Gebrauch (denn wenn ich was kaufe, das für den Zweck, für den ich’s brauche, gesetzlich verboten ist, KANN das ja nicht astrein sein), DAS nervt mich erheblich ab. Das ist einerseits klar die Durchsetzung von Lobby-Interessen und führt andererseits auch dazu, dass wir als VerbraucherInnen nochmal mehr für zu dämlich erklärt werden, selbst herauszufinden, was für uns und unseren Körper gut ist.

Und jetzt komme mir hier niemand mit dem Missbrauch von Kräutern; der ist sicher nicht größer als der Missbrauch von chemisch hergestellten Medikamenten. Für beide Fälle gilt: Ich muss wissen, was ich da in mich reinschaufele und -schütte. Mit Verboten und Vorschriften mir das eigene Denken untersagen zu wollen, bringt in beiden Fällen nichts.

:°]


05. November 2010 » 3 Kommentare

lässt mich ja gerade nicht wirklich los, das thema.

manchmal ist facebook ziemlich klasse, nämlich, wenn eine die postings der s21-gegnerInnen mitverfolgt; da kommen früher oder später alle links auf interessante zeitungsartikel zutage. wie zum beispiel der artikel hier:

Das Ende der Zuschauerdemokratie
[...]
Elemente der direkten Demokratie sind für die Politik unbequem. Sie ist gezwungen, zum Bürger zu gehen, ihre Vorhaben zu erklären, für sie zu werben, die Zustimmung der Mehrheit der Betroffenen einzuholen, und dabei möglicherweise zu scheitern. Na und? Sie wird lernen, geduldig zu sein und dass es die Aufgabe der Polizei ist, einen Landfriedensbruch zu verhindern, aber nicht, die fehlende Zustimmung mit polizeilichen Mitteln zu ersetzen.” > weiter

:°)

03. November 2010 » 1 Kommentar

Stuttgart 21

http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2010/1021/stuttgart.php5

“Am 30. September ist die Balance zwischen Staat und Bürgern einfach weggeprügelt worden.”

ich könnte sooo kotzen!

25. October 2010 » 3 Kommentare