wie schade, dass ich keine zeit habe …
Das wird zwar garantiert das übliche hauen uns stechen (siehe startseite des o.g. links und dort die verweise auf die neuesten pressemeldungen), aber lustig wird das bestimmt auch.
:°)
mal wieder in eigener sache:

sonntach trällert da auch die unentwegt mit.
:°)
ärger im biotop oder: lebensdramen
neulich liege ich zum mittagsschlaf im bett, da jammert die adoptivkatze rum, und zwar vom feinsten.
“ja guuut”, denke ich mir, “vielleicht muss sie ja mal raus”, also stehe ich auf, um nachzugucken, was der alarm soll.
höre ich ein “brrrflattflattflatt” in unmittelbarer nähe und denke: “och, hat sich hier ein vogel reinverirrt?” genau! ein spatzenkind hat’s mit einer stärkeren windbrise in meinen flur geweht. als wäre das nicht schlimm genug, fühlt sich die adoptivkatze an alle vorfahren dieser welt erinnert und waltet ihres amtes als vogelfängerin.
die unentwegt immer mittendrin: “katze, lässt du jetzt wohl den vogel in ruhe?” und “NEIN, NICHT in mein zimmer damit!” “jaa, du bist toll, jetzt mal im prinzip, aber nu murks das vogelkind nicht ab, du frisst es ja eh nicht und überhaupt bin ich pazifistin und stärker als du!”
in einer beißpause schaffe ich es, die katze vom opfer zu trennen und vor die wohnungstür zu setzen. die neue konstellation: die katze vor der tür macht einen mordsmäßigen radau, der vogel sitzt, ziemlich verbogen und völlig fertig, mit einem herzschlag von geschätzten 379 vor der geschlossenen badezimmertür und ich muss aufs klo.
das verkneife ich mir aber, denn jetzt gilt es, sich den vogel mal erholen zu lassen, damit ihn nicht der ultimative herzkasper ereilt, weil so ein monstrum von mensch ihn in die hand nehmen will. also lege ich mich nochmal ‘ne runde ins bett.
als ich das nächste mal gucke, hat das vogelkind schonmal die position geändert und als es mich dann sieht, setzt es im tiefflug vom flur in die allerhinterste ecke der küche. die letzten handtücher vom wäscheständer genommen, das ding zusammengeklappt und weggestellt, damit ich überhaupt eine chance habe, die spätzin aus der ecke zu angeln. die ist inzwischen wieder ziemlich agil und versucht, mir zu entfleuchen. allerdings senkrecht die wand rauf, was nu nicht wirklich was bringt.
hübsch ist sie: braun geperlt und superzierlich, weil noch gar nicht ausgewachsen, mit so weißen höckerchen am schnabel, die schwer darauf hindeuten, dass ich’s mit einer gerade mal so halbstarken, noch nicht ganz flüggen spatzendame zu tun habe. sowas in der hand ist wie der hauch von einem hauch und fühlt sich zerbrechlicher an als sie dann doch ist, wenn ich bedenke, was die katze schon mit ihr veranstaltet hat.
ich bringe sie auf den balkon und weg ist sie, fliegt – im steilflug zwar, aber immerhin – bis in die büsche auf dem kinderspielplatz nebenan.
wenn sie jetzt nicht von einer anderen katze gefuttert wird, bevor sie sich erholen und noch ein stückchen wachsen kann, hat sie durchaus das zeug, zur matrone einer sehr stabilen spatzendynastie zu werden.
die katze hat sich dann übrigens ziemlich schnell wieder abgeregt und kurze zeit später lag ich wieder im bett, die katze auf dem bauch, gemütlich dösend.
gute güte!
:°)
blumen!

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