respektbotschafter
initiative gegen steigende homophobie. die bringen klasse sachen auf die beine, wie diesen wettbewerb, bei dem neuköllner kids sich mit mitteln des (trick-)films mit dem thema schwul-/lesbischesein auseinandersetzen.
drei filme aus dem wettbewerb:
Campact-Aktion: Kopfpauschale stoppen!
jetzt auch den aufruf unterschreiben, und zwar hier:
http://www.campact.de/gesund/sn1/signer
>:°/
le chandeleur mit crêpes: hmmmm!
in frankreich wird heute le chandeleur gefeiert, zu deutsch mariä lichtmess (spannend, das ist nicht nur das ende der weihnachtszeit!). die crêpes stellen dabei die sonne dar, was ja heute wieder voll passte, da hatten wir wenigstens sonne in der pfanne, wenn sie sich sonst schon wieder nicht blicken ließ.
jedenfalls geht die sage, dass die ernte schlecht wird, wenn am chandeleur keine sönnchen verspeist werden – na das geht ja gar nicht, das konnten wir ja nicht riskieren! und wo wir schon bei den sagen sind: wenn’s an mariä lichtmess ätzendes wetter hat, soll der frühling nicht mehr weit sein. na das bitte in wessen gehörgang auch immer!
unsere crêpes jedenfalls waren eher herzhaft mit wurst und käse und thunfisch belegt und zusammengerollt; zum nachtisch dann butter, zucker und zitrone bei frau ah! und die österreichisch-deutsche dirndl-coproduktion von vor zwei jahren bei mir auf dem letzten halben.
oooh, wie lecker!
:°)
gestern in der arte lounge
gestern abend hatten wir karten* für die arte lounge in der maria am ostbahnhof (hier klicken und runterscrollen, da kommt ein film über die vorbereitungen einer solchen sendung).
die arte lounge hat es sich zum ziel gesetzt, die verschiedensten musikstilrichtungen wie klassik, jazz, rock etc. unter dem dach eines der angesagtesten technoschuppen von berlin zu vereinigen. das ganze wird mit sechs verschiedenen kameras aufgenommen und wird etwa zwei monate später auf arte ausgestrahlt. inzwischen läuft im dreh schon die zweite staffel mit oceana als moderatorin.
spannend bei so einer fernsehaufzeichnung ist ja das ganze drumherum: leute mit headsets, ausweiskärtchen und zetteln in der hand rannten durchs publikum und arrangierten die leute, die z.b. um das interview-sofa herum saßen, so lange neu und um, bis keine nase mehr zu lang war und niemand zu großes hinter dem sofa saß. musikstücke und interviews werden in einer anderen reihenfolge aufgenommen, wie sie später in der fertigen sendung zu sehen sein werden. ein interview kann nochmal neu aufgenommen werden, weil der anfang zu leise und die mikros nicht richtig eingestellt waren. schon sehr interessant. wir sind jetzt selbst gespannt, wie das in der fertigen sendung aussehen wird, und hoffen doch sehr, dass wir – wie versprochen – rechtzeitig bescheid bekommen.
musikalisch ist das in der tat ein spannendes projekt: diesmal gab’s klassisches klavier (elisabeth leonskaja**) und klassischen kontrabass (nabil shehata***) kombiniert mit klezmer (david orlowsky trio****), jazz-punkrock (panzerballett) und musikkabarett von “duel”***** aus frankreich. oceana mit ihren souligen stücken rundete diese kombination prima ab.
die arte lounge läuft einmal im monat immer so gegen mitte des monats ziemlich spät abends. die sendung kann dann aber auch eine woche lang nach der ausstrahlung heruntergeladen werden.
:°)
*d.h. eine bekannte hatte karten bei twotickets gewonnen und sie uns geschenkt. “wir” und “uns” meint in dem falle frau ah! (findet sich auch rechts unter links) und ich.
** oh, ist die nett! so schlagfertig und gegen-den-strich-gebürstete antworten und bemerkungen in einem interview bekommt eins auch nicht oft zu hören. hach!
*** ägyptisch ist fast nur der name; mit arabischer musik hat der herr gar nichts am hut, mit europäischer klassischer umso mehr. aber auch in jeans den bass zupfenderweise als begleitung für oceana macht er sich gut.
**** muss ich mir unbedingt mal irgendwo noch mehr von anhören.
***** guckt mal hier; viel spaß dabei!

